Die Fertigstellung der Bergorgel rückt in greifbare Nähe
Zu Weihnachten soll die Orgel in neuem Glanz ertönen.
Fast sechs Monate ist es nun her, seit die Orgel zum letzten Mal
erklungen ist. Doch schon bald soll die Bergorgel in neuem Glanz
erstrahlen - und vor allem wieder erklingen. Die
Restaurierungsarbeiten schreiten voran, und so können die
Gottesdienstbesucher, so es keine Verzögerungen gibt, zu Weihnachten
die runderneuerte Orgel bestaunen.
Ende Oktober wird mit dem Aufbau der restaurierten und teilweise
neugebauten Orgel begonnen. Schon bald wird das Gehäuse der Orgel mit
einem Großteil der Technik aufgebaut. Allerdings noch ohne Pfeifen,
die kommen erst ganz zum Schluss. 1339 Pfeifen, 1116 aus Zinn und 223
aus Holz, werden der Orgel ihren unverwechselbaren Klang geben. Wenn
die Pfeifen noch in ihrem Klang dem Raum angepasst und gestimmt sind,
ist das Werk vollendet. Die offizielle Einweihung, zu der auch der
Erzbischof von Salzburg, Alois Kothengasser, kommen wird, ist am 4.
Februar 2007.
Noch ist die Restaurierung der Orgel nicht komplett finanziert. Um
der Tilgung der Kosten von 350.000,-- EUR noch ein wenig näher zu
kommen, sollen die alten Orgelpfeifen, nach einer sorgfältigen
Reinigung, gegen eine freiwillige Spende abgegeben werden.
Wer also eine original Orgelpfeife der alten Bergorgel sein
eigen eigen nennen und auch noch einen Beitrag zur Restaurierung
leisten möchte, dem wird im Oktober nach vorheriger Anmeldung,
eine einmalige Möglichkeit dazu gegeben.
Der Stand der Orgelrenovierung ist in der Bildergalerie
zu sehen.
Bergkirche braucht eine neue Orgel
Kirchenstiftung Maria Hilf ist überzeugt von der Notwendigkeit einer neuen Kirchenorgel - Spendenaufruf
Schon vor zehn Jahren hat es ein Gutachten der Diözese Regensburg festgestellt:
Die Orgel in der Wallfahrtskirche Maria Hilf ist am Ende. Ein Neubau ist unumgänglich. Aufgrund der
aufwändigen
Renovierungen der Kirche musste das Orgelprojekt zurückgestellt werden. Ein neues Gutachten durch den Orgelsachverständigen
der Diözese Regensburg unterstreicht die Notwendigkeit eines Orgelneubaus. Die letzte größere Renovierung der Orgel war 1947.
Das aus minderwertigen Teilen zusammengestellte Instrument ist hoffnungslos verschmutzt und an den
Holzpfeifen ist Wurmbefall sichtbar. Während aus denkmalspflegerischen Gründen das Gehäuse erhalten und ergänzt
werden soll, ist die Mechanik nicht zu retten: Die Windanlage ist undicht, der Motor laut, was unangenehme Begleitgeräusche
zur Folge hat. In äußerst schlechtem Zustand befindet sich das Schwellwerk. Im Spieltisch kommt es
immer wieder zu Störungen. Außerdem kann die veraltete und verbrauchte Technik den gottesdienstlichen Ansprüchen der Liedbegleitung nicht
genügen. Es fällt den Organisten schwer, auf dieser Orgel zu spielen. Um weiterhin eine musikalische Begleitung der
Gottesdienste sicherzustellen, muss, wie der Orgelsachverständige, Organisten und Kirchenstiftung einhellig betonen,
ein neues Instrument angeschafft werden. Nach dem offiziellen Gutachten sollte die Größe der neuen Orgel bei 20 bis 25
Registern liegen. Auf die Kirchenstiftung Maria Hilf kommt damit ein Kostenaufwand von mindestens 350.000 Euro zu.
Seitens des Kapuzinerordens ist im Blick auf die Causa Viktrizius ein
Zuschuss von 115.000 Euro zu erwarten.
Da kaum Eigenmittel zur Verfügung stehen, soll die Restfinanzierung durch Spenden aus der Bevölkerung,
durch Zuschüsse seitens der Kommune und der Diözese erfolgen. Wenn die Finanzierung gesichert ist, wird die
Kirchenstiftung aus drei eingeholten Kostenangeboten auswählen und, sobald die Stiftungsaufsichtsbehörde der bischöflichen
Finanzkammer Regensburg die Erlaubnis erteilt, mit dem Bau beginnen.
Die Kirchenstiftung Maria Hilf bittet daher um Spenden zu Gunsten der neuen Orgel auf die Spendenkonten:
Sparkasse Vilsbiburg BLZ 743 500 00 - Kto. 3061124
VR Bank Vilsbiburg BLZ 743 923 00 - Kto. 200216992
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