Der
heilige Johannes Bosco, Begründer des Salesianerordens,
ist am 16. August 1815 in Italien geboren und starb am 31.
Januar 1888. Sein Gedenktag ist der 31. Januar.
Mitten in den Wirren der Unabhängigkeitskriege gründete
Don Bosco 1859 die Gesellschaft des Heiligen Franz von Sales.
Schon ein paar Jahre zuvor waren heimlich die ersten
Ordensgelübde abgelegt worden.
Bei einer Begegnung in einer Sakristei am 8. Dezember 1841
gewann Don Bosco das Vertrauen eines Waisenjungen, der zum
nächsten vereinbarten Treffen bereits sechs Freunde
mitbrachte. Nach einem Vierteljahr waren es schon 50 junge
Burschen, die sich Don Bosco anschlossen, kurz darauf 80. Er
unterrichtete sie, suchte Arbeitsplätze, spielte und
musizierte mit ihnen.
Am Palmsonntag 1846 erhielt Don Bosco das Pachtangebot für
einen Streifen Land samt einem alten Schuppen. Schon am
Ostermorgen wurde in dem Raum die erste Messe gefeiert und das
Grundstück als Spielplatz eingeweiht. Dieses Anwesen war die
Keimzelle für sein erträumtes Oratorium, ein Haus für
bedürftige Jugendliche mit Schule, Kirche, Lehrwerkstätten
und Spielplatz. Heute gilt Don Boscos Werk als eine der
größten kirchlichen Schöpfungen des 19. und 20.
Jahrhunderts. Als er starb, existierten etwa 60
Salesianer-Niederlassungen in Europa und Amerika.
Heute sind fast 17 000 Salesianer in über 1800
Niederlassungen in etwa 130 Ländern hauptsächlich in der
Jugendarbeit tätig. Am 1. April 1934 wurde Don Bosco heilig
gesprochen.
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