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Kleiner geschichtlicher Abriss:

Die Wallfahrtskirche Maria Hilf ist das Ziel einer auch heute noch beliebten Wallfahrt. Ihre Ursprünge gehen auf die Initiative und die energischen Anstrengungen des Kaminkehrers Donatus Barnabas Orelli aus Locarno zurück, der sich in Vilsbiburg niedergelassen hatte.

Die erste Kapelle 1686
Die erste Kapelle 1686

Er gestaltete den mit einem Birkenwäldchen bestandenen Hügel in eine Andachtsstätte um:

Zuerst schuf er einen Kalvarienberg, dann baute er eine Kapelle, deren Grundstein am 22. Mai 1686 durch den Abt von St.Veit bei Neumarkt gelegt wurde. Sie war ein Rundbau mit Türmchen.
Orelli pilgerte wiederholt nach Rom zur Erlangung von Ablässen und Reliquien für seine Kapelle.
Beides wurde gewährt, besonders durch die Vermittlung des Pflegers Maffei von Vilsbiburg, der nicht nur ein inniger Marienverehrer war, sondern auch mit Papst Innozenz XI. in verwandtschaftlichen Beziehungen stand.
1688 verlieh dieser denen einen Ablass, die am Fest Mariä Himmelfahrt die Kapelle besuchen und für die Anliegen der Christenheit beten.
Auch Papst Alexander VIII. gewährte der Wallfahrt einen Ablass.

Um dem anwachsenden Besuch gerecht zu werden, wurde der Bau 1691 erweitert. Baumeister war Henrico Zuccalli, dessen berühmtestes Werk die Weiterführung des Baus der Münchner Theatinerkirche war. 1701 wurde ein Langhaus angefügt.
Im Umkreis der Kirche wurden sieben Kapellen mit Darstellungen aus der Leidensgeschichte und ein Kapuzinerhospiz aufgeführt.

Die erweiterte Kapelle 1694
Die Kirche 1704 - 1830

Der 1734 verstorbene Stifter Orelli wurde in der Kapelle beigesetzt, wie später auch sein Sohn und Enkel. Die Gründung einer Bruderschaft, die Einführung des täglichen Rosenkranzes und des vierzigstündigen Gebetes in der Fastenzeit hoben die Besucherzahl der Gnadenstätte immer mehr. 1794 erfolgte eine dritte Erweiterung der Kirche.

Die Wallfahrtskirche 1870
Die Kirche 1881

1832 musste die Barockkirche wegen Baufälligkeit abgerissen werden - ein großer Verlust für das ganze Gebiet. In den Jahren 1832-1836 wurde die heutige neuromanische Kirche erbaut.

Die heutige Kirche

1704-1803 betreuten Kapuziner die Wallfahrt.

1803-1846 übernahmen Diözesanpriester diese Funktion.

Von 1846 bis 1873 ging die Sorge an die Redemptoristen über.

Von 1873 an waren wieder Weltpriester tätig.

Seit 1886 leiteten Kapuziner die Wallfahrt. 

Seit 15. September 1999 ist wieder ein Weltpriester der Diözese für diese Kirche verantwortlich.

Seit dem 01. September 2005 leiten Patres vom Orden der Salesianer Don Boscos die Wallfahrt in Vilsbiburg.