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Fatima-Tag mit Weihbischof Wörner


Wallfahrtskirche Maria Hilf, Vilsbiburg.

Am Montag, den 13. Januar fand traditionell der erste Fátimatag des neuen Jahres in der Bergkirche statt. Pfarrer Markus Hochheimer zelebrierte den Gottesdienst um 9.00 Uhr und hielt am Nachmittag die Marienfeier und bereicherte diese mit seinen Predigten.

Die Fátimatage in Vilsbiburg werden seit 1936 in der Bergkirche gehalten und beruhen auf der Erscheinung der Gottesmutter am 13. Mai 1917 im Ort Fátima in Portugal. Die Botschaft von Fátima ist ein dringender Aufruf zum Gebet und zur Sühne und zum täglichen Rosenkranzgebet. Beim abendlichen Pontifikalamt, dem Hochwürdigster Weihbischof Florian Wörner aus dem Bistum Augsburg vorstand, griff dieser die Botschaft der Gottesmutter auf, die sagte „Betet täglich den Rosenkranz und es wird Frieden sein“. In seiner Predigt verwies er auf die vielen verstörenden Nachrichten, die uns alle betreffen, berühren und verwirren und beschrieb den Aufruf von Papst Leo XIV. im Oktober des letzten Jahres, täglich im Oktober den Rosenkranz für den Frieden in der Welt zu beten. Auch die vorangegangenen Päpste würdigten und förderten diese Botschaft von Fatima, insbesonders Papst Johannes Paul II. Auch Weihbischof Wörner bescherte den in der Wallfahrtskirche Maria Hilf sehr zahlreich erschienenen Gläubigen und Hoffenden ein sehr eindrucksvolles Plädoyer für das regelmäßige Rosenkranzgebet. Durch seine Gleichmäßigkeit habe der Rosenkranz eine beruhigende Wirkung, sei gesund für Körper und Seele und ein idealer Kontrapunkt zum stressigen Alltag. Es gäbe Studien, die belegen, dass das Rosenkranzgebet eine gesundheitsfördernde Wirkung hat. Es ist ein Friedensgebet, in welchem der Name Jesu 53-mal in jedem „Gegrüßet seist Du Maria“ angerufen wird somit ist der Rosenkranz ein Christus zentriertes Gebet. Die Gottesmutter Maria ist die Fürsprecherin aller Gläubigen, die bei Jesus für uns eintritt. Wer sich regelmäßig mit dem Gebet des Rosenkranzes beschäftigt, wird „Tugend, Sanftmut und Demut“ erlangen, so seine Auslegung. Pater Manu bedankte sich bei allen Helfenden und Unterstützenden für die Organisation dieser Feierlichkeiten und die musikalische Gestaltung. Besonders allen Kirchenbesuchern für ihre sehr aktive Teilnahme an Gesang und Gebet. Er verwies auf die anschließende Möglichkeit der Stillen Anbetung vor dem Allerheiligsten.

Weihbischof Wörner und Pater Manu führten die feierliche Prozession mit der Monstranz durch die gesamte Kirche, vorbei an allen Teilnehmern der Feierlichkeiten, und erteilten den eucharistischen Segen. Mit dem Lied „Großer Gott wir loben Dich“ und dem anschließenden Fátimalied endete der Gottesdienst mit dem Auszug aus der Kirche.

Allen sei gedankt, die diese Feier möglich gemacht haben!

Ihr Pater Manu Joseph MSFS

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